KI souverän betreiben und was der Mittelstand wirklich will
90 % der deutschen Unternehmen setzen auf europäische KI-Infrastruktur. Aber wie weit ist der Mittelstand wirklich? techconsult hat 200 Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden befragt – zu Open-Source-Strategien, Datensouveränität und den größten Hürden im produktiven KI-Betrieb.
Erfahren Sie mehr über:
// Welche KI-Betriebsmodelle sich auf dem Markt durchsetzen
// Warum 87 % auf Open-Source-KI setzen oder setzen wollen
// Wie real das Vendor-Lock-in-Risiko ist und wie Unternehmen damit umgehen
// Welche Compliance- und Datenschutzanforderungen KI-Entscheidungen bestimmen
// Warum europäische Cloud-Anbieter die Hyperscaler zunehmend verdrängen
Herausgeber: techconsult GmbH in Zusammenarbeit mit IONOS CLOUD
Umfang: 20 Seiten
Veröffentlicht: Mai 2026
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
Was denkt der Mittelstand wirklich über KI, Datenkontrolle und Cloud-Unabhängigkeit? Die Zahlen sprechen für sich.
Infrastruktur: 41 % betreiben KI primär in der Private Cloud, 36 % hybrid – nur 23 % setzen ausschließlich auf Public SaaS.
Open Source: 58 % nutzen Open-Source-KI-Modelle bereits aktiv. 87 % schreiben ihnen eine zentrale, ergänzende oder gleichwertige Rolle zu. Haupttreiber: weniger Abhängigkeit, volle Datenkontrolle, Anpassbarkeit.
Vendor Lock-in: 46 % bewerten das Risiko durch proprietäre KI-Modelle als hoch oder sehr hoch
Datensouveränität: Über 90 % der Unternehmen sind klar auf europäische Infrastruktur ausgerichtet, 49 % fordern deutsches/europäisches Hosting zwingend und 43 % sehen Nicht-EU-Anbieter nur als Übergangslösung.
Hürden: Die größten Blockaden sind Unsicherheit bei der Anbieterwahl (40 %), Bedenken zu Datensicherheit und Datenhoheit (38 %) sowie fehlendes Know-how zu RAG-Architekturen (71 %).